Biographie
Pedro Sotelo ist ein Dirigent, dessen künstlerische Tätigkeit sowohl das symphonische als auch das Opernrepertoire umfasst. Aufgewachsen in Berlin in einem von spanischer, deutscher und französischer Kultur geprägten Umfeld, studierte er Dirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Nicolás Pasquet, Ekhart Wycik und Johannes Klumpp. Während seines Studiums wurde er in das Förderprogramm Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates aufgenommen und arbeitete dort mit Dirigenten wie Bruno Weil, Georg Fritzsch und Cornelius Meister zusammen. 2025 wurde er als einer von vier Dirigenten für die Dirigiermeisterklasse der Bayreuther Festspiele ausgewählt.
Er dirigierte unter anderem die Deutsche Radio Philharmonie, das Orchestre National de Mulhouse und die Jenaer Philharmonie. Seine Arbeit im Musiktheater reicht von seinem Operndebüt mit Mozarts Così fan tutte am Landestheater Coburg (2022) bis zur musikalischen Leitung einer Neuproduktion von Bizets Carmen am Teatro López de Ayala in Badajoz (2024), die 2025 wiederaufgenommen wurde.
Neben seinen eigenen Dirigierengagements war Sotelo als musikalischer Assistent bei Produktionen von Samson am Deutschen Nationaltheater Weimar, Wozzeck und Tristan und Isolde am Theater Chemnitz sowie bei einer konzertanten Aufführung von Parsifal mit dem spanischen Nationalorchester tätig. In Weimar assistierte er zudem Vladimir Jurowski bei einer Aufführung von Szymanowskis Violinkonzert Nr. 1 und dirigierte die vorbereitenden Orchesterproben. Am Gran Teatre del Liceu in Barcelona war er 2025 als musikalischer Assistent bei Lohengrin unter der musikalischen Leitung von Josep Pons tätig. In der folgenden Spielzeit wurde er erneut an das Haus eingeladen, diesmal für eine Neuproduktion von Tristan und Isolde, dirigiert von Susanna Mälkki.
